Wir testen alle unsere Prozessor-Integrationen so gut wie möglich. Es ist jedoch eine bewährte Praxis, das konkrete Setup vollständig selbst zu testen. Insbesondere um Probleme zu finden, die zwischen unserer API und Ihrer Anwendung liegen.
Diese Dokumentation behandelt verschiedene Strategien zur Umsetzung von Tests. Je nach Geschäftsfall passt die eine oder die andere Strategie am besten. Gegebenenfalls ist auch eine Mischung dieser Strategien machbar.
Der einfachste Ansatz besteht darin, die Testumgebung vollständig von der Produktionsumgebung zu trennen. Dafür erlauben wir die Konfiguration verschiedener Spaces. Diese Spaces sind vollständig isoliert. Der Vorteil ist, dass die Daten nie vermischt werden und das Produktionssystem somit nicht mit Testdaten belastet wird.
Dies bedeutet jedoch, dass alle Einstellungen und Konfigurationen von einer Umgebung in die andere kopiert werden müssen.
Ein Space kann für denselben Prozessor mehrere Konfigurationen enthalten. Das bedingte Testen nutzt diese Funktion, indem ein Test-Prozessor und ein Live-Prozessor konfiguriert werden. Durch das Hinzufügen einer Bedingung auf den Connectors, die mit dem Test-Prozessor verknüpft sind, können diese Connectors gefiltert werden. Als Beispiel kann die Bedingung nach Betrag oder Land filtern. Wenn eine Testtransaktion durchgeführt werden soll, werden die von der anderen Anwendung gelieferten Daten so angepasst, dass sie der auf dem Test-Connector konfigurierten Bedingung entsprechen.
Dieser Ansatz erlaubt es, Connectors und Prozessoren innerhalb der Live-Umgebung zu testen, ohne dass die Benutzer diese Connectors sehen. Dieser Ansatz erlaubt es auch, bestimmte Konfigurationen (z.B. Ressourcen) gemeinsam zu nutzen. Allerdings müssen die Prozessor- und Connector-Konfigurationen doppelt gepflegt werden.